2.1 TRAP-Evaluation: verantwortlich 2W
Sozialisation: mitbeteiligt 2M
Innert 2 Wochen (2W) erhärtete Einsichten mit Entscheidungen in den eigenen Lebenswandel und damit im Grosshirn integrieren - so wie Wilhelm Tell nach der Konfrontation mit dem Gesslerhut, oder die Römer in Bezug auf die Perversionen Neros, bzw. um was es hier geht, die Überwindung der bis zum Human- vorherrschenden Denkkatastrophen:
Als Kaiser Nero als ultimative Perversion eines unverantwortlichen Minds, Christen als Sündenböcke für den Brand Roms als Fackeln an seinen Festen anzündete, war das selbst für die abgebrühten Römer zu viel. Man beschloss, mit seiner Ausschaltung dafür Verantwortung zu übernehmen. An der Ausführung beteiligte sich Nero mit dem Aufschlitzen seiner Halsschlagader massenattraktiv inszeniert, selbst.
Im folgenden Szenario ist der Herr auf seinem Thron auch gleich in der Falle (trap), vom als PRE empfundenen Knecht zur weiter führenden, seine Falle transzendierenden Lösung gedrängt. Da muss eine weiter zum Grundsätzlichen führende Darstellung des Sachverhalts für den Herrn her, damit ein weiter führendes Objective multipliziert werden kann. Es soll nach der Evaluation, hin zur Lust, Förderung enthalten, und sich mit der Forderung, weg von der Unlust, erfolgreich durchsetzen können:
Dem Herrn hoffe ich, geht es mit seiner Gesundheit besser, so dass er nach dem Anschlag des Knechtes nun wieder seines Amtes walten kann. Gestern habe ich mich auf die damit verbundene Herausforderung des Knechtes für ein Überdenken der Herrschaftsverhältnisse mit dem Lebenswirklichkeitsbezug vorbereitet. Dabei wurde ich einfach mein personen- neutrales Unbehagen gegen die persönlich relevante Herausforderung des Knechtes nicht los. Bei unserem letzten Telefonat, habe ich Ihnen mitgeteilt, dass ich für eine Präsentation der Herausforderung des Knechtes mit seinem tollen System, noch zu wenig Informationen habe, um es für den Herrn weiter führend zu vermarkten. Zudem ging aus unserem letzten Meeting hervor, dass das System vom Knecht schon als Dienstleistungssystem entwickelt wurde und er somit eine wichtige Person in der Vermarktung des Produktes ist. Von seiner Sichtweise, seinen Ideen, Zielen, Wünsche sowie Visionen habe ich noch keine Informationen.
Mein übliches Vorgehen für eine neue Zusammenarbeit ist jeweils
1) Interview mit allen beteiligten Personen
2) Präsentation von Lösungsansätzen inkl. Kostendach und Terminplan
3) Entscheid über eine mögliche Zusammenarbeit
Der Grund meines Anrufes war, abzuklären ob es möglich sei, vor unserem gemeinsamen Treffen, mit dem Herrn, mit dem Knecht ein Gespräch zu führen, damit ich dem Herrn bei unserem Meeting bereits einige Ansätze aufzeigen kann und ER sehen kann, wie ich arbeite und ein Projekt angehe. Daraufhin sagte mir der Herr, dass ich mich zuerst mit der Beantwortung eines Fragebogens beim Knecht qualifizieren müsste, damit ER mir aufzeigen könne, wie das System des Knechtes konkret funktioniert. Warum nicht mal etwas Neues ausprobieren und seinem Vorschlag folgen, dachte ich mir.
Als ich den Fragebogen vorbereitet hatte, wuchs mein Unbehagen betreffend dem, vom Herrn vorgeschlagenen Vorgehen. Grund: Es sind doch sehr persönliche Daten. Selbstverständlich stehe ich zu mir und meinen Daten. Da ich keine einfache Jugend hatte, hab ich mich auch sehr mit mir selber auseinander gesetzt und mir dadurch ein grosses Wissen an Psychologie erarbeitet. Daher konnte ich das System des Herrn auch gleich in groben Zügen erfassen. Es ist doch wie bei der Irisdiagnose, man lässt doch nicht jedem einem über die Augen in die Seele schauen...
Für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist das Vertrauen eine Grundvoraussetzung. Insbesondere auch für die Arbeit, welche mit dem Fragebogen beginnt. Bei einem Treffen habe ich den Herrn als eine sehr interessante Person kennengelernt. Es fasziniert mich, was ER bereits alles schon gemacht hat. Den Knecht kenne ich noch gar nicht. Das Vertrauen muss gegenseitig zuerst noch wachsen. Daher ist es mir zum jetzigen Zeitpunkt zu früh, den Fragebogen für den Herrn auszufüllen.
An dieser Stelle möchte ich noch betonen, das ich keine Zweifel habe, dass das System funktioniert. Ich bin sogar über-zeugt, das es ein grosses Potential hat und sehr interessant für viele Unternehmungen ist. Einzig der Vorschlag des Herrn, betreffend unser weiteres Vorgehen behagt mir nicht.
Nun meine Anfrage an Sie, ist es wie Sie bereits am Telefon gesagt haben eine Bedingung, dass ich zuerst den Fragebogen ausfüllen muss, bevor wir unser Gespräch/ Meeting fortsetzten können, oder gibt es eine andere Möglichkeit, wie wir schauen können, wie ich den Herrn mit meinem Fach-Know-how im Webbereich und Marketing unterstützen kann? Nun bin ich auf Ihr Feedback gespannt.