4.2 Anforderung
Wirkungsmöglichkeiten Weiter Führend
In der 6. Geisterstunde geht es im Augenblick höchster Gefährdung bei der Verjüngung des Sonnengottes um das, was einem beschützt, die Ach-Geister der seligen Toten. So begleiten uns Plato, seine Fussnoten und seine Jünger mit Hinweisen auf den Schein der Morgenröte des Neubeginns am Ende der Mitte der Nacht. Noch aber zeigen die in Pharaonengräber anwesenden Messer, bei uns die ewig gleichen Auseinandersetzungen an, dass noch nicht alle Gefahren überstanden sind. Wir können immer noch endgültig der Unterwelt, bzw. einer Umweltkatastrophe oder dem atomaren Holocaust, oder ganz einfach wie auf der Titanic, den Abgeschalteten verfallen.
Aus der Optik des G1-Glaubens an die menschgemachte H2-Ordnung ist immer nur die Variation von etwas Bekanntem interessant. Hollywood macht mit der wiederholten Beschwörung eines Motivs Kasse bis dieses, und damit Hollywood zum Mythos werden. Was Sie auf unseren Sites finden ist dagegen, wie jeder reelle Mensch, der sein Lebens erfüllt, etwas bisher Einzigartiges. Es weist damit über diese Welt, welche die Lebenswirklichkeit reeller Menschen verdrängt. Dagegen verwehrt man sich, wie generell gegen Überraschung im Sinne weiter führender Information bzw. Hinweise, wie im finsteren Mittelalter, nun mit einer postnormal antiwissenschaftlichen Einstellung. Man will einfach seine Macht im Spiel mit der Aktualität als Reiz des Bekannten im Neuen, ausprobieren. Dafür gibt es nur die folgende begrenzte Zahl Spielvarianten, welche als erster Einschaltschritt zum Argumentieren, bereits in der Antike von den Griechen perfektioniert worden sind:
  • Liebesgeschichte in der traurigen oder der Kunst der glücklichen Variante
  • Intrigengeschichte, wo jemand in der Politik durch List um Macht oder Besitz gebracht wird
  • Abenteuergeschichte, wo der Held in die Welt fährt, um mit einer kraftvollen Technik Drachen zu töten, reiche Prinzessinnen zu befreien und irgendwann triumphierend heimkehrt.
  • Und im bürgerlichen Zeitalter kommt noch die Selbstwerdungsgeschichte hinzu, die aber wegen der vorherrschen Pre-Trans-Trap des Zeitgeistes gegen das persönlich Relevante, eng mit dem Abenteuermuster, mit Intrigen und Liebesgeschichten verknüpft ist.
Dabei setzten sich als effizienteste psychopolitische Wirkungsregeln
  • Exposition (?0-Anschein des *3 Elementaren im ZG-Zeitgeist),
  • Peripetie (das +2/-4 Unerwartete),
  • Anagnorisis (Wiedererkennen der %6- neuen Ideologie als %5-Manipulation der %1- gewohnten, in ihr), und
  • Katastrophe (unausweichlicher Niedergang mit der vorhergehenden Denkkatastrophe des Verschliessens am Zeitgeist als Humankatastrophe, die reelle Menschen zugunsten des sie überlebenden Zeitgeistes in der §GHL- Lebenserfüllung pre-trans-trapt)
durch. Diesen, nach Karl Popper, Fluch der Menschheit, hat Jesus Christus überwunden. Und darum wird er von der Geisterwissenschaft systemisch ausgegrenzt. Damit kann man weiterhin deren Grundspiele variierend, in der Form mutierend, beweisen, dass alles nur Evolution, und Gott tot ist...
Aber damit verbessern sich die Lebensverhältnisse, in der so immer noch reelle Menschenverachtenden Gesellschaft, nicht qualitativ! Deren dafür öffentlich organisierte Wissenschaft bildet einfach den Rahmen des Zeitgeistes als Benchmark - die als Nachfolgeorganisation früherer Götzendienste immer wieder wie Phönix aus deren Asche "aufersteht". Dazu werden die Grundgeschichten psychopolitisch bloss mit unserem biologischen Leben, dessen unausweichlichen Konflikten, Aufschwünge und Ausweglosigkeiten, und dem vorherrschenden Schein, zum Zeitgeist verknüpft:
  • Geborgenheit in der Kindheit,
  • Loslösung und Aufstand als Teenager,
  • Kumpanei mit Gleichaltrigen,
  • Partnersuche und Fortpflanzung,
  • sozialer Machtkampf als Erwachsene ums Erwerbsleben,
  • Altern und Sterben.
Da müssen alle durch! Das ist notwendig, aber nicht hinreichend; damit allein lässt sich kein erstrebenswerter Staat machen! Und diese mit der Geisterwissen schaffenden Einstellung unveränderlichen Konfliktkerne glühen hinter allem, was massenattraktiv ist, und daran verglüht zu oft das allein weiter führende, persönlich Relevante. Damit ist entsprechend nur die technische Umwelt komplexer geworden, nicht das Seelenleben der Menschen. Im Gegenteil, seit den Griechen kann man die Geistesgeschichte als im Wirklichkeitsneid angestrebter Versuch, die Komplexität eines erfüllten Lebens zu reduzieren, verstehen: Religion - Philosophie - Oligarchie - Monarchie - Herrschaft der Gnädigen Herren - Nationalismus - Ideologie -  Markt!
Und was ist das Resultat? Eine mit massenattraktiven Götzen, wie das Goldene Kalb, komplexere Welt, als die für Lebens- durch Aufgabenerfüllung hinreichende. Und das für den seit der Antike als Kultur tradierten Hass, letztlich auf Gott zum Preise fürchterlichen Leidens, das im letzen Jahrhundert unsagbar geworden ist. Wer also in diesem ins Gegenteil verkehrten, coolen WertSchöpfungsPrinzip gefangen ist, wird weniger von Gottes Wirklichkeit und mehr Eigenmacht anstreben; und das ist infantil, aber in seiner Konsequenz ultimativ gefährlich.
Rektor Weder hat in der 6. Geisterstunde, 2006 schon in jeder Fakultät Vertrauenspersonen bestimmt, welche die Aufgabe haben, einen Konflikt frühzeitig zu entschärfen. Dafür hatten die Sowjets den KGB, die Nazis die Gestapo. Weder denkt an ältere Dozierende, die etwas über dem Handgemenge stehen - also auch ohne Grundlagen, einfach systemgewohnt und bei Versagen zum Rapport noch oben befugt und sonst ihn im Elfenbeinturm in Ruhe lassend...