In der
12. Geisterstunde
geht es um die
Vollkommenheit der
Geistergsellschaft, im Alten Ägypten des in seiner Kraft
vollständig neu geborenen Sonnengottes. Alle Götter sowie
die Abermillionen von Toten betreten den Körper als
hinfällige Greise durch den Schwanz, ziehen das Rückgrat
entlang und kommen aus seinem Maul als verjüngte Kinder
heraus. Damit wird der Sonnengott durch den
Geist der heissen
Luft zum Tageshimmel
emporgehoben und allgemeiner Jubel
herrscht. Die Toten
bleiben mit der Mumie des Osiris in der Dunkelheit der Unterwelt
zurück und warten in ihrer Finsternis auf die Rückkehr
der Sonne. Wer diese geheimnisvollen
Götzenbilder kennt,
sei ein wohlversorgter Ach-Geist. Immer geht er aus und ein im Jenseits, immer
spricht er zu den Lebenden, als wahr erprobt, Millionen Mal - so in
Stein gemeisselt in den Gräbern der Pharaonen, aber nicht im
Buch des Lebens eingetragen, Mutter aller Erlöser- und
Wirklichkeits- Verleugnungsmythen.
Für die SVP muss Kultur Sinn, für die
SP Toleranz stiften.
Sobald aber Kunst
etwas müsse, so die Intellektuellen, sei sie keine Kunst
mehr. Da Sinn aber im Widerspruch zur
Selbstzerstörung steht, müsste sich die SVP zu
einer echten Alternative zur
geschlossenen Gesellschaft, die noch unter dem Fluch Platons
vorherrscht, entscheiden. Sonst wird die als andere Seite der
gleichen altägyptischen Münze ihre Glaub- und
Bodenhaftigkeit verlieren. Gemäss Hans- Adam II
is nämlich in der globalisierten Welt mit
nationalistischem Sinn kein Staat mehr zu machen.
Getrieben von
unheiligen, weil unwirklichen Geistern, wird man zum "Geistefahrer"
auf der Lebensbahn. Geisterfahrer sind zwar auch immer sehr
entgegenkommend, aber dieses Entgegenkommen kann tödlich sein,
birgt die Gefahr des daran unerfüllten Lebens. Hingegen macht
der Geist
Gotteslebendig (Joh. 6,
63).