Im Chemischen
Gedächtnis (Zwischenhirn wie die Säugetiere) geht es
um die Fixierung der Erfahrungen, im Kleinhirn, wo sie ins Leben
der Beteiligten hineinwirken. Das tut man dadurch, dass man die
Unterlagen darüber innert 2 Tagen (2T) für die
zukünftige Referenz aufbereitet, sonst geht die Einsicht und
die Motivation damit als die Essenz des Erlebten weg - und man ist
sauer. Wo man das, was funktioniert, nicht für sich
relevant zu Ende gedacht hat, und jetzt, ohne Unterlagen,
die Chance für immer vorbei ist, verfällt man auch dem
Opportunismus im Zeitgeist:
Emotionen sind von ihrer Struktur und dem
Ausdruck her von Applied Personal
Science APS® gut
erforschte Fehlinterpretationen des Inputs eines
Humansystems, in dessen innerem Zustand. Allen voran wird damit die
Ahnung im Gefühl beliebig simplifiziert, wo dieses von
Inhalt und der Bedeutung her überfordert ist und
einfach auf die Form, eben mit Emotionen reagiert. So
geschehen auf der Titanic 1912. Man hatte
Kompass und Radar und wusste, wo man war. Doch in der unersättlichen Gier des eigensinnigen Besitzers, liess
man das Gefühl
für die Gefahr im Ballsaal schwitzen. Als dann der Eisberg aus
der verdrängten Sicht auftauchte, reagierte man in jeder
Hinsicht falsch, und das war's dann für etwa 1500
Menschen und das Schiff, das neue Masstäbe im Reisekomfort
zu setzen versprach. Wenn gleichermassen eine Motte ein Kerzenlicht
mit der Sonne verwechselt, endet das ebenso tödlich. Und das
fragt das närrische Collegium Helveticum am 16.3.2007:
"Emotionen in der Politik - Hindernis oder Chance für gute
Entscheidungen?", so als ob wir nicht genug erfahren, um
gelernt zu haben, das gemäss SVP-Politikerin Gret Haller,
Politik damit nur Empörungsbewirtschaftung ist.
Allerdings sind weiter führend, die Emotionen als persönlich relevant konstituierende
Ursache für die sozialen Wirkungsdimensionen
nachgewiesen. Und in diesen gilt es mit den eigenen
Seinszuständen, sein Leben mit entsprechenden Aufgaben zu
erfüllen, nicht im Fegfeuer der
Emotionen stecken zu bleiben. Dieses besteht
darin,
- sich in
der Welt über den Zeitgeist hinaus real
oder eingebildet, notwendige Macht anzumassen, meist ohne über die
wirkliche Not
die Wahrheit zu
bezeugen und stattdessen,
- sich mit
seinem Eigensinn
am Versagen seiner Anmassungen zu ärgern und im
Zorn einen Sündenbock zu suchen, statt
sein Leben zu
erfüllen - so ärgerte sich Alois
Schickelgruber am Versagen der Deutschen im 1. Weltkrieg und fand
in den Juden den Sündenbock, den er dann in Europa in der
bisher grausamsten Kampagne zur Vernichtung trieb.
- So haben
wir uns alle in unseren Illusionen
über die Konsequenzen an unserem Gewissen
verschuldet, weil wir im Zorn Zeit, Ressourcen und Leben
verschwendend Schuld auf uns geladen haben, die man an
keinem Sündenbock outsourcen kann...
- So lange
wir in der Gnade unserem Wesen gegenüber stehen, kann sich
dieses in einem weiter führenden Aspekt, als mit unserem Sein
zu erfüllende Wirkungsdimension offenbaren. Der, wie
Intellektuelle nur an seinen eingebildeten Illusionen eigensinnige Mensch, verfügt
jedoch wie ein Barbar, nicht über eine hinreichende
Einstellung, die Chance zu nutzen, in seinem ICH das
bewusst zu erkennen, was
wirklich weiter führt und evaluiert
werden will. Stattdessen wird er in einem weiteren neuen
Anlauf zur Macht Zuflucht suchen. Und dafür bekommen wir im
schnellen Trendwandel ein immer grösseres Sortiment an
Machtverstärkern angeboten...
Das im Emotionalen
stecken gebliebene Verhalten wird barbarisch und führt zu den
bekannten, der Kultivierung vorhergehenden (preceding)
Verbrechen. Die Antwort der Kultur darauf ist
Bestrafung, wenn es ihr dient, Belohnung, was ja wiederum zu noch mehr Emotionen führt.
Kurz wir haben hier den ersten
Teufelskreis, wenn man
ihn intellektuell schliesst - mit der Vergötterung von
Emotionen, z.B. in der Psychologie. So hält man die Menschen
geteilt, beherrschbar...