In der
2. Geisterstunde
geht es um das
Überleben
in den furchtbaren Gefilden der
Urgewässer der Geisterschöpfung. Daraus müssen
Menschen der übergeordneten Ordnung und Harmonie der
Gesellschaft entsteigen
können, um zur Wahrheit der Herrschenden und deren
Gerechtigkeit geführt
zu werden. Dafür schützt der "Kluge" seinen
Herrn, wenn es nicht anders geht, mit
Kadavergehorsam, grüsst das Volk den Gesslerhut, schrien die Deutschen "Sieg Heil!", "betet"
man: "Heiliger Sankt Florian, zünde lieber anderer Leute
Häuser an..."
Was man gemäss einem CEO zu mögen hat,
ist Partnerschaft als Erfolgsstrategie, denn nur gemeinsam
entwickeln wir uns weiter. Dafür sollen Kundenwünsche die
bisherigen Vorurteile sprengen und neue Ideen geben. Um
etwas für seinen Ruf zu tun, setze man sich für
Behinderte ein, aber nicht für "Propheten", eingeschaltete
reelle Menschen, die keine Zeitgeistreferenz haben. Was
damit nicht gemocht wird, sind Menschen, welche die zum Zeitgeist
führende Beliebigkeit auf weiter führende Projekte
umleiten wollen. Sie sind schwierig zu managen. Dafür ist man
tolerant für Äusserlichkeiten, solange man die
Mitarbeiter damit im Griff des Budgets halten kann.
Gleichmacherei ist schlecht fürs quantitative
Geschäft, genauso wie die Sinnfragen. Man besteht dazwischen
lieber auf Stil und gute Manieren. Manager wollen nicht
verstehen, sie wollen handeln und Chancen nutzen, und vor
allem, Mitarbeiter, die auf ihre Bedürfnisse eingehen, damit
die Kirche im Dorf und der Aktienkurs oben bleibt. Geld macht man
mit Form- und Verbreitungsgebung, nicht mit
Sinngebung...
Der Theologe
Weder gab in der 2.
Geisterstunde zu,
Fehler bei der Bewältigung einiger Konflikte und
damit keine gute Figur gemacht zu haben. Dort, wo konstruktive
Lösungen nicht möglich gewesen seien, weil Konflikte
zu spät erkannt wurden, sei die Auseinandersetzungen
zu komplex geworden. Auf den ersten Blick habe man nicht
gesehen, wie tief die Ursachen lagen. Als Hermeneutiker geht
er dann statt vom Leben, mit davon entfremdeten
Illusionen
von einer entsprechend wissenschaftlich anerkannten
Fachkompetenz aus, mit der er sich über blosses
Management stellt.